| 20 Jahre Erfolg im hart umkämpften IT-Markt Die PASS Consulting Group zieht positive Bilanz und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Beratungsbranche |
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| ASCHAFFENBURG , 04.04.2001. Unter dem Motto "Rückblicke, Einblicke, Ausblicke" reflektierte die PASS Consulting Group im Rahmen ihrer diesjährigen Jahrestagung 20 Jahre erfolgreichen Beratungsservice in einem hart umkämpften IT-Markt. PASS präsentierte die neuesten Entwicklungen der PASS-Services und gab einen Ausblick auf technologische Entwicklungen. 1981 als EDV-Beratung mit der Vision vom Consulting Warehouse gegründet, positioniert sich PASS heute mit der PASS Global Consulting Alliances als globales Unternehmen mit einer virtuellen Unternehmensstruktur: Mit der PASS Global Consulting Alliances (GCA) garantiert PASS die weltweite Umsetzung eines "virtuell Consulting" mit Unternehmenspartnerschaften beispielsweise in der Schweiz, den USA, Südamerika, England, Indien, Singapur, Südafrika, Australien, Neuseeland, Russland. Die GCA verfügt mit weltweit über 6000 assoziierte Consultants über ein äußerst leistungsfähiges Netz für modernste Beratung - verstärkt im Bereich neuer Technologien (e-Business, Innovationsforschung). |
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| Die Nachfrage nach kompetenter Beratungsleistung bei PASS ist nach wie vor sehr hoch. Die Realisierung eines Wachstums von mehr als 50% wäre möglich gewesen, konnte jedoch aufgrund mangelnder, qualifizierter Berater nicht realisiert werden. PASS blickt positiv in die Zukunft: Mit den vorgestellten Strategien der neuen Unternehmensbereiche sind die Voraussetzung für weiteres Wachstum der PASS Consulting Group geschaffen. Für das Jahr 2001 rechnet PASS mit einem Umsatzwachstum von 15%. Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielte PASS einen Bruttoumsatz von über 160 Mio. DM. | |
| Vor dem Hintergrund jahrelanger Erfahrung im Bereich der Informationstechnologie, definierte PASS Zukunftsthesen wie: PC miniaturisiert sich zum Handheld, Software wird Shareware, Software Engineering ist Component Engineering, Projekte laufen in virtuellen Netzen, Wissensmanagement ist Erfolgsfaktor und Projektmanagement eine Schlüsselkompetenz. Nach wie vor werden Globalisierung und Virtualisierung nicht nur zu den Fundamentaltrends zählen, sondern auch zu strategischen Erfolgsfaktoren. | |
| Prof. Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt, Deutsche Bank AG, äußerte sich kritisch in seinem Vortrag "Die Zukunft der Beratungsbranche" zur Entwicklung des Dienstleistungssektors in Deutschland. Im Gegensatz zu den USA lässt der Dienstleistungssektor und der damit verbundene Servicegedanke in Deutschland immer noch zu wünschen übrig. "trotz des enormen Wachstumspotentials im Dienstleistungsbereich fließt der Löwenanteil der Subventionen in die Landwirtschaft und industrielle Produktion", so Walter. Als Teil des Dienstleistungssektors wird die Beratungsbranche vom stetig steigenden Servicebedarf profitieren. PASS kann sich also auf eine rosige Zukunft mit enormen Entwicklungspotential einstellen. | |
| Prof. Dr. Dr. Franz Radermacher beschrieb in seinem Vortrag die "Herausforderungen für den Standort Deutschland" die weltpolitische Situation im Kontext von Globalisierung und Informationsgesellschaft. Radermacher beschrieb Gewinner und Verlierer der "New Economy": Verlierer sind diejenigen, die Wertschöpfung nach altem Schema betreiben und dies ausschließlich an einem Standort wie Deutschland. Während diejenigen Gewinner sein werden, die mit neuen Technologien im Rahmen der Globalisierung neue Geschäfte initiieren und betreiben, und das möglichst weltweit. Zweiter Schwerpunkt seines Vortrages war die Bedeutung des Wissensmanagements. Das Vorhalten des Wissens ist beispielsweise aufgrund der Virtualisierung der Unternehmen oder dem raschen Wechsel von Mitarbeitern in vielen Bereichen, immer schwieriger geworden. Wissensmanagement soll die Zauberformel lauten. Jedoch gab Radermacher zu bedenken: "es gibt viel wichtiges Wissen, das artikulierbar wäre, aber das weder vom Aufwand her dokumentierbar ist, noch vernünftigerweise überhaupt dokumentiert werden sollte". | |
| Unter dem Titel " Das letzte Jahrhundert im Visier" zog Prof. Dr. Guido Knopp eine gesellschaftliche Bilanz über 100 Jahre voller Gegensätze: Ein Jahrhundert des Leides und Todes, der Hoffnung und Ideologien. Es war ebenso ein Jahrhundert des rasanten Fortschritts und der Herausforderungen. Für Guido Knopp war es ein kurzes Jahrhundert, das im Jahr 1914 begann und im Jahr 1989 endete. Er teilte das 20. Jahrhundert in zwei Hälften auf: Die Zeit des "Weltbürgerkrieges" von 1914 bis 1945 und die Zeit des Kalten Krieges von 1945 bis 1989. Nachdem Deutschland von der Geschichte vier Jahrzehnte lang abgestraft worden sei, sollte es nun seine Chance nutzen, um sich mit sich selbst zu versöhnen. Es bestehe eine kollektive Verantwortung für das Erinnern, nicht für das Geschehene, so Knopp. Nun gelte es, das Misstrauen in Europa zu überwinden. "Deutschland und Europe sollten zueinander finden". | |