Big Data for Travel

PASS PNR Retrieval zum Zugriff auf strukturierte PNR-Daten

Big Data for Travel – Reiseaufkommen im Gesamtüberblick

Bereitstellung von Buchungsdaten mit PASS PNR Retrieval 

PASS PNR Retrieval ermöglicht Ihnen den akkuraten Zugriff auf alle im Buchungssystem gespeicherten Passenger Name Records (PNRs) mitsamt Ticketing- sowie EMD-Informationen und gibt Ihnen so einen detaillierten Überblick über das gesamte Reiseaufkommen eines Unternehmens. Sowohl die vorgesehenen Aufenthaltsorte der Reisenden als auch die damit verbundenen Kosten werden übersichtlich und in Nahezu-Echtzeit dargestellt – pre-, in- und post-trip. So sind Sie stets darüber informiert, wann neue Records erzeugt werden und wann Änderungen auftreten.

Dank seiner umfassenden Funktionen ist PASS PNR Retrieval vielseitig einsetzbar. Namhafte Anbieter von Travel-Tracking-Lösungen verwenden unseren Service beispielsweise, um herauszufinden, welcher Mitarbeiter wo sein sollte, um den Mitarbeitern wichtige Informationen zur bevorstehenden Reise zur Verfügung zu stellen (z.B. Impfungen und aus Sicherheitsgründen zu vermeidende Plätze) und um diese unterwegs optimal zu unterstützen. Weitere Anwendungsfelder liegen in den Bereichen Data Mining, Business Intelligence, Risk Management, After Sales Services und mehr.

PASS PNR Retrieval basiert auf unserem renommierten Travel XML API, das auf die besten und robustesten GDS-Interfaces zugreift. Unser Service bietet die Möglichkeit, Daten aus verschiedenen Systemen an einer zentralen Stelle zusammenzutragen.

Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne und stehen Ihnen natürlich auch bei der Integration unseres Services zur Seite.

Highlights

Eine Schnittstelle

Eine Schnittstelle

Das gesamte Reiseaufkommen auf einen Blick: Unser Service trägt die Daten aus verschiedenen Reservierungssystemen weltweit an einer zentralen Stelle zusammen.

Strukturierung

Strukturierung

PASS PNR Retrieval bringt Ihre Daten in ein einheitliches Format, was Ihnen die Weiterverarbeitung erheblich vereinfacht.

Automatisierung

Automatisierung

Manuelles Nachtragen von Daten oder Einpflegen von Listen gehört der Vergangenheit an, ab sofort steht die Gesamtheit der Daten in nahezu Echtzeit zur Verwendung bereit.

Benefits

Anwender und die Fachseite

Anwender und die Fachseite

  • fachliche Beratung durch den GDS-Spezialisten PASS
  • flexible Servicemodelle
  • immer up-to-date: Integration der aktuellsten GDS-Interfaces auf dem Markt
  • Scan-Optimierung: Anzahl der GDS-Scans wird auf ein Minimum reduziert
  • Integration von Event Notifications
IT-Verantwortliche

IT-Verantwortliche

  • eine Integration: es muss nicht mehr eine Vielzahl verschiedener Schnittstellen angesprochen werden 
  • kein Anpassungsaufwand bei Veränderung der 3rd-Party-Schnittstellen
Entscheider

Entscheider

  • Zeit- und Kostenvorteil gegenüber einer Eigenentwicklung und GDS-Lösungen
  • kostengünstig: Preis pro Unique PNR im Bereich weniger Cent
  • Unabhängigkeit von GDS-Anbietern
  • sofortiger ROI ab einer bestimmten Abnahmemenge
  • schnelle Umsetzung: Service sofort nach Vertragsschluss einsetzbar

Wie sollte mit den GDS umgegangen werden?

Einige unserer Kunden haben Ihre PNR-Daten bisher von verschiedenen Travel Management Companies direkt bezogen. Es kann jedoch sinnvoll sein, nur auf drei GDS zuzugreifen, um einheitliche Daten zu erhalten, anstatt Feeds von zahlreichen TMCs zu empfangen. Mit unserem XX1 Big Data System integrieren wir in bedeutende GDS wie Sabre und Abacus, die Travelport-Systeme Galileo (außerhalb der USA), Apollo und Worldspan (innerhalb der USA) sowie Amadeus. Die Daten werden über eine zentrale Schnittstelle oder einen Datenfeed aggregiert. Darüber hinaus zeigen die PNRs der GDS-Systeme immer die neuesten und wichtigsten Informationen zur Reise auf – auch bei Änderung einer Buchung, z.B. durch den Reisenden (ohne Rücksprache mit der Agentur).

Um Buchungen aus den GDS abzurufen, muss der Buchungsprozess in der Regel nicht verändert werden. Damit die PASS-Anwendung die Erstellung, Löschung oder Änderung eines PNRs realisieren kann, muss dieser lediglich in eine zugehörige GDS-Queue aufgenommen werden.

Dies erfordert eine Konfiguration im Setup und kann auf zwei Arten erfolgen:

  • Der PNR-Ersteller, die Agentur oder der Anbieter des Buchungstools, konfiguriert sein System so, dass der PNR (oder jede Änderung davon) automatisch in die Queue (unter seinem PCC) gestellt wird.
  • Sie konfigurieren Ihr System so, dass es direkt auf die Queue des PNR-Erstellers zugreift – eine Queue, die dem Ersteller gehört, aber Ihnen zugeordnet ist.

Sofern alles eingerichtet ist, läuft der GDS-Queue-Prozess wie folgt ab:

  1. Der Reisende/Agent legt eine Buchung an oder ändert sie.
  2. Die Buchung wird, wie bereits unter dem Tab GDS-Queue-Konfiguration beschrieben, an eine Ihnen zugeordnete Queue weitergeleitet.
  3. Ihre zugewiesene Queue wird regelmäßig von unserer Queue Management Application (QMA) oder einer selbst erstellten Anwendung überwacht. Sobald QMA erkennt, dass sich ein neuer oder geänderter PNR in der Queue befindet, ruft unser XX1 den PNR ab, übersetzt ihn in eine einheitliche Nachricht (PNRViewRS) und sendet ihn über Ihren bevorzugten Kanal (z.B. ftp, sftp, Datenbank etc.) an Sie zurück.

 

In jedem Fall benötigen Sie GDS-Vereinbarungen, die Sie mit den GDS selbst verhandeln müssen. Wir sind autorisierter Entwickler für alle GDS, daher können Sie auf uns – als Ihren Entwickler – verweisen. Die Verwendung unseres XX1 Big Data Systems mit direkter Anbindung zu einem GDS beschränkt die Verhandlung auf eine geschäftliche Vereinbarung zwischen Ihnen und den GDS. Zudem reduziert sich der technische Aufwand auf ein Minimum (möglicherweise benötigen Sie noch eine Zertifizierung Ihrer Anwendung).

Erfahrungsgemäß sollte Ihr Vertrag mit einem GDS Folgendes beinhalten (bitte klären Sie die finalen Anforderungen mit den GDS):

  • Amadeus: Sie müssen sich als CAU (Client Application User) bei unserem CAP (Client Application Provider) bewerben; Ihre Anwendung sollte mit dem Nachrichtensatz zertifiziert werden, unter dem wir zertifiziert wurden.
  • Sabre: Developer Agreement (wenn Sie ein Entwickler sind) oder Downline Agreement (wenn Sie eine Agentur sind); das technische Setup wird von uns angefordert. Sabre ist bei der Autorisierung äußerst selektiv, so dass ein Gesamtprozess (interne Überprüfung etc.) zu durchlaufen ist. Wenn Sie möchten, dass wir den Prozess in Ihrem Namen durchführen, benötigen wir eine Einweisung in Ihr Unternehmen.
  • Travelport: uAPI-Vertrag; das Setup wird in den meisten Fällen auch von uns angefordert.

Was ist, wenn PASS den GDS nicht bekannt ist?

GDS sind große Unternehmen auf globaler Ebene. Es ist durchaus möglich, dass ein GDS-Kundenbetreuer uns nicht kennt – auch wenn wir auf den entsprechenden Online-Portalen (z.B. Sabre oder Amadeus) als autorisierter Entwickler gelistet sind. Bei Schwierigkeiten können Sie uns jederzeit kontaktieren.
 

 

Technische Eckdaten

Das steckt unter der Haube

Bei PASS PNR Retrieval handelt es sich um eine ASP.NET-Anwendung im Zusammenspiel mit der Microsoft-SQL-Datenbank. Diese Datenbank kommt unter anderem bei der Speicherung von Konfigurationsanpassungen (Versionierung), beim Error Logging sowie weiteren internen Verwaltungsdaten zum Einsatz. Die PNR-, EMD- und Ticketinformationen können entweder im XML-Format (per FTP oder in einer Datenbanktabelle) oder strukturiert in normalisiertem SQL in Datenbanktabellen (RDM) bereitgestellt werden – unstrukturierte Daten werden so in strukturierte Daten umgewandelt. Andere Variationen bzw. Erweiterungen können ebenfalls gemeinsam erörtert werden.

Die Größe der Datenbank wird hauptsächlich von den Audit-Daten bestimmt, dazu zählen Download-Versuche sowie erfolgreiche und fehlgeschlagene Downloads. Diese sind abhängig von der Anzahl der GDS-Queues und GDS-Anfragen; außerdem können die Daten innerhalb von Ihnen festgelegten Zeitgrenzen gelöscht werden.

Auf Anfrage werden auch andere Datenbanken unterstützt.

Anwendungsfall: Travel Risk Management

Big Data im Praxiseinsatz

Zur Gewährleistung der Sicherheit ihrer Mitarbeiter stehen Unternehmen in einer Sorgfaltspflicht. Gerade auf Geschäftsreisen hat die Erfüllung dieser Pflicht in letzter Zeit stark an Bedeutung gewonnen, sodass Maßnahmen im Rahmen des Travel Risk Managements zunehmend in den Fokus der Unternehmen rücken. Eine aktuelle Studie der Business Travel News hat ergeben, dass ganze 65 Prozent der befragten Unternehmen innerhalb der letzten drei Jahre verstärkt ihr Augenmerk auf das Thema Travel Risk Management gelegt haben.

PNR-Daten zählen zu den wichtigsten Informationen, die im Zuge dieser Bestrebungen zum Einsatz kommen. Somit unterstützt Sie PASS PNR Retrieval bei der Abdeckung der drei Säulen des Travel Risk Managements:

Zur Verhinderung eines Risikofalls können unsere Kunden Marktbedrohungen im Blick behalten, wie z.B. geopolitische Bedrohungen (Bürgerunruhen, Krieg, kürzliche Terrorvorfälle, erhöhte Risikostufen), kriminelle Bedrohungen (Rate an Gewaltverbrechen, Kidnapping, Kleinkriminalität, Drogenhandel), regulatorische Risiken (Grenzeinschränkungen, Steuerordnungen, Arbeiterrechte, Drogengesetze, Sexhandel), kulturelle Bedrohungen (Frauen- und LGTB-Rechte), Infektionskrankheiten (Ebola, Zika, Vogelgrippe) und Umweltgefahren (Luftqualität, Erdbeben, Hurricanes, Tornados). All diese Informationen können mit dem Reisendenprofil kombiniert werden, u.a. mit Faktoren wie Rankings, Gesundheit, Impfungen, Reisemustern und Compliance (z.B. Lücken in den Reisedaten oder riskante Vorgehensweisen wie internationale Autoanmietungen oder Autoanmietungen nach Langstreckenflügen). Unsere Lösung erlaubt den Kunden, PNR-Daten zu anstehenden Geschäftsreisen von Drittanbietern wie GDS zu beziehen. Dazu legen TMC- oder OBT-Anbieter bei einer Buchung oder Umbuchung die PNRs ihrer Mitarbeiter auf GDS Queues unserer Kunden. Diese Queues werden konsistent durch unsere Big Data Software überwacht und im Falle einer Buchung oder Buchungsänderung abgerufen. Somit kennen unsere Kunden immer den aktuellen (gewünschten) Reiseplan der Reisenden, mit deren Überwachung sie beauftragt sind.

Folglich sind unsere Kunden in der Lage, Risiken deutlich zu mildern – d.h. sie zu behandeln (auf ein akzeptables Level zu bringen), zu übertragen (Drittparteien, z.B. Versicherungen, zur Risikoübernahme zu bezahlen), zu tolerieren (nicht zu handeln, da die Risiken aus realistischer Sicht nicht gemildert werden können oder die dafür notwendigen Kosten nicht gerechtfertigt sind) oder zu beenden (die Aktivität als letzten Ausweg abzubrechen).

Hat der Reisende seine Reise einmal aufgenommen, überwachen zahlreiche TRM-Funktionen, was passiert. Unsere Lösung hilft dabei herauszufinden, wo der Reisende sein sollte und – vorausgesetzt, einem Tracking wurde zugestimmt – wo er tatsächlich ist. Wenn etwas schief läuft, könnte der Reisende kontaktiert, eventuell sogar sein Mikrofon oder seine Smartphone-Kamera aktiviert werden. Die Überwachung beinhaltet ebenfalls die Garantie eines sicheren Arbeitsplatzes vor Ort mitsamt einer Beurteilung der Unternehmenseinrichtungen und der Beobachtung von Neuigkeiten, Geschehnissen und Compliance.

Wenn dann doch einmal etwas passiert, kann die richtige Reaktion die Sicherheit des Reisenden garantieren. Bei einem Unfall könnte beispielsweise ein deutschsprechender Arzt hinzugezogen werden, der Reisende könnte nach Hause transportiert oder evakuiert werden und ihm könnte Zuflucht geboten werden. Letztendlich steht und fällt alles mit einem effektiven Krisenmanagement, wobei eine Sache nicht passieren sollte: Dass die Krise aufgelöst werden könnte, wenn doch nur irgendwer berechtigt wäre, um 15 Uhr einen Scheck zu unterzeichnen…

Referenz

Duncan Hillyer

"Eine schnelle Reaktion im Krisenfall erfordert das Wissen, wo sich welche Mitarbeiter aufhalten sollten bzw. werden - basierend auf dem Reiseplan oder der letzten bekannten Position. Wir generieren diese Information über die Integration von PASS PNR Retrieval in den PeopleMonitor des GlobalRiskManagers. Das Tool liefert Passenger Name Records (PNRs), indem es die Daten aus allen relevanten Systemen aggregiert. Durch diese zentrale Bereitstellung ist ein aktueller Überblick gewährleistet und Reisende können in Gefahrensituationen entweder direkt oder über ihre Traveller-App informiert werden."

Duncan Hillyer

Business Development Executive

Drum Cussac

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Big Data for Travel

2017-07-18

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