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RückblickInsurance, 28. Juli 2017

PASS Riester Engine Zulagenverwaltung: User-Group-Tagung 2017

Riester Kapitalübertragung 2.0

Ende Juli war es so weit: Wir luden bereits zum elften Mal zur User-Group-Tagung unserer Riester Engine Zulagenverwaltung (PASS REZ) ein. Knapp 40 Kunden diskutierten im Frankfurter MesseTurm aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Riester. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Prozesse und Meldegründe des neuen Verfahrens Kapitalübertragung 2.0.

Riester: Was gibt es Neues?

Auch in diesem Jahr lag der Tagung eine breit gefächerte Agenda zugrunde: Den Anfang machten ein kurzer Abriss der vergangenen und kommenden Release-Aktivitäten sowie Neuigkeiten rund um PASS. Anschließend folgte ein Überblick über die Inhalte und Themen der diesjährigen Informationstage der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Vor allem Kunden, die Anfang Juni nicht bei den beiden Veranstaltungen (Meldeverfahren und Anbieterinformationstage) in Berlin vor Ort waren, profitierten von einer Kommentierung der dort vorgestellten Neuerungen. In weiteren Vorträgen beschäftigten wir uns außerdem mit aktuellen Entwicklungen zum Wohn-Riester.

Der thematische Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den neuen Prozessen der von der ZfA am 23. Juni 2017 eingeführten Kapitalübertragung 2.0. Wir stellten in diesem Kontext das zeitgleich mit dem ZfA-Release ausgelieferte Release der PASS REZ vor und präsentierten die umgesetzten Neuerungen – gerade vor dem Hintergrund, dass diese sehr umfangreich ausfielen: So wurden beispielsweise zwölf neue Meldegründe, inkl. der übergeordneten Prozesslogik, in die PASS REZ eingearbeitet. In die Diskussion flossen an dieser Stelle auch bereits erste Praxiserfahrungen ein. In einem weiteren Agendapunkt wurde ein Überblick über die zukünftige Planung im Kontext der Kapitalübertragung 2.0 gegeben und gemeinsam mit den Kunden reflektiert.

Unsere Kunden nutzen die PASS REZ in den unterschiedlichsten Marktmodellen: Neben dem reinen Lizenzmodell betreiben wir die Lösung für eine Vielzahl von Mandanten im eigenen Rechenzentrum und übernehmen teilweise die vollständige Sachbearbeitung der riesterspezifischen Prozesse. Diesen Aspekten wurde in den abschließenden Präsentationen Rechnung getragen: den Statusberichten der Riester-Sachbearbeitung und der Kollegen aus dem Application Management.

Was bringt die Zukunft?

Natürlich warfen wir auch einen Blick auf anstehende Themen: Hier ist vor allem das zum 1. Dezember 2017 geplante ZfA-Release (u.a. Anpassungen in den Meldesätzen zur Zulagenbeantragung und für die Mitteilung der Beiträge nach § 10a Absatz 5 EStG) zu nennen. 2018 sind zudem die Vorgaben des neuen Betriebsrentenstärkungsgesetzes und die neuen Meldesätze zum Minderungsbeitrag und zur Mitteilung der Bescheide über den Stand des Wohnförderkontos umzusetzen. Es bleibt also spannend und arbeitsreich, denn selbstverständlich werden wir auch zukünftig die amtlichen Vorgaben zeitgleich mit der ZfA umsetzen und ausliefern.

Auf diesem Wege möchten wir uns nochmals herzlich bei unseren Kunden für die zahlreiche Teilnahme, die angeregten Diskussionen und das positive Feedback bedanken.