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PASS Consulting Group plant neues Rechenzentrum in Nordhessen

PASS Consulting Group plant neues Rechenzentrum in Nordhessen

Das Aschaffenburger Consulting- und Softwareunternehmen PASS Consulting Group erweitert sein Angebot für Cloud Services: Ab dem ersten Quartal 2024 nimmt das neue PASS Rechenzentrum im nordhessischen Schwalmstadt den Betrieb auf. Damit werden für rund 1.000 Geschäfts- und über 200.000 Privatkunden nachhaltige und sichere Cloud-Service-Kapazitäten bereitgestellt.

Insgesamt hat das neue Rechenzentrum (RZ), welches den Namen Cloud 123 (gesprochen: „One-Two-Three“) trägt, eine Fläche von 900 Quadratmetern. PASS wird das Gebäude, welches bereits als Rechenzentrum konzipiert und betrieben wurde, in den kommenden Monaten partiell ertüchtigen und mit neuester Rechenzentrumstechnologie modernisieren. In diesem Zusammenhang entstehen auch neue Arbeitsplätze in der Region. Im ersten Quartal 2024 werden dort erste Dienste nutzbar sein.

Rechenzentrumsverbund mit zwei weiteren Lokationen

Das RZ Schwalmstadt übt in Zukunft eine Doppelfunktion aus: Zum einen soll es für Endconsumer Services und Infrastructure as a Service (IaaS) genutzt werden, für welche die Nachfrage stark steigt, zum anderen dient es im Katastrophenfall als Desaster Recovery (DR) Rechenzentrum. Hierfür erfüllt Cloud 123, welches sich in einer Entfernung von 100 Kilometern zu den beiden anderen RZ von PASS befindet, die Sicherheitsanforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und kann bei einem Totalausfall eines anderen Standortes übernehmen.

Im Rechenzentrumsverbund von PASS ersetzt Cloud 123 das derzeitige selbstbetriebene DR-Rechenzentrum in Bad Mergentheim und ergänzt die beiden Rechenzentren in Aschaffenburg, Cloud 1 („One“) und Cloud 12 („One-Two“).

Hochmodern, modular und nachhaltig

Das neue Rechenzentrum von PASS ist modular konzipiert und kann zu jeder Zeit weiter ausgebaut werden. „Wir schaffen in Schwalmstadt ein hochmodernes Rechenzentrum, welches uns ein generisches Wachstum unserer Server- und Speicherkapazitäten ermöglicht. Die installierten Technologien zahlen dabei direkt in die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein ein“, meint Thomas Dudaczy, Mitglied des Board of Executives und Head of Cloud Services bei PASS.

Beim Ausbau liegt hohe Priorität auf der Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit der neuen Anlagen. Unter anderem werden mehrere hundert Quadratmeter Photovoltaik auf dem Dach des Gebäudes installiert. Die erzeugte Energie wird direkt vor Ort genutzt. Im Rechenzentrum kommen energieeffiziente Hardware-Komponenten und sogenannte Safes zum Einsatz, welche dabei helfen, den Stromverbrauch um 75 Prozent zu reduzieren.

Am neuen Standort in Schwalmstadt wird PASS die geschaffenen Server-Flächen zur Erweiterung der eigenen Kapazitäten nutzen. Zusätzlich können nun auch Housing und Relocation Services, also die Auslagerung von RZ-Komponenten und Server-Strukturen, für die Kunden bereitgestellt werden. Diese bilden künftig einen wichtigen Bestandteil im Angebot der PASS Business Unit Cloud Services.

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