Legacy-Systeme: Automatisierte Migration

Die PASS Migration Factory löst Legacy am Fließband ab

Der voll automatisierte Abschied von Legacy-Systemen...

...hin zu modernen Digitalisierungsplattformen

IT-Migration auf allen Ebenen

Dafür gibt es viele gute Gründe: Das Know-how für die Legacy-Systeme, sprich: die Zahl der Experten nimmt stetig ab. Hohe Lizenz- und Wartungskosten belasten die IT-Budgets. Und allem voran ist das Unternehmen regelrecht abgehängt vom technischen Fortschritt.

Die IT-Modernisierung steht ganz oben auf der Prioritätenliste der IT-Abteilungen. Dennoch tun sich Unternehmen schwer mit dem Umstieg auf neue Plattformen und den damit verbundenen Perspektiven hin zu Flexibilität und Vereinfachung. Grundlos! Die PASS Migration Factory nimmt diesem Projekt seinen Schrecken, weil wir Code-Migration automatisiert durchführen. Mit unserer Cross Platform Technology cpTech gelingt die automatisierte IT-Migration auf moderne Plattformen wie Linux, Java, Web und Co. in der Regel zu 100 Prozent.

Vorgehensweise: So funktioniert unsere voll automatisierte Migration von Legacy-Systemen

Exemplarischer Projektverlauf

Migrationspfade

Maskenmigration

Die Migration der Oberflächen erfolgt vollautomatisiert und auf Ihre Wünsche angepasst – dabei setzen wir aktuellste Web-Technologien ein (JSF 2, Angular mit TypeScript, HTML5). Gerne beraten wir Sie, welche Lösung für Ihr Anwendungsszenario ideal ist.

In der Praxis sind die Anforderungen durchaus unterschiedlich: Diese umfassen dabei Migrationsszenarien, in denen das Look & Feel dem der Legacy-Anwendung entsprechen soll bis hin zu Szenarien, in denen eine Migration auf eine Oberfläche gewünscht ist, welche die Möglichkeiten moderner GUI-Elemente unterstützt.

Ein weiteres Highlight unserer Migrationstechnologie ist der PASS GUI-Editor, der sprachübergreifend ein Customizing und eine Erweiterung der migrierten Oberflächen ohne Anpassung des Source Codes ermöglicht.

Sprachmigration

Die Migration der Geschäftslogik erfolgt automatisiert über mehrere Fertigungsstufen auf Basis von Abbildungsregeln. Dabei wird der Source Code der Quellumgebung zunächst in das PASS Zwischenformat PILS (PASS Intermediate Language Specification). transformiert. Aus diesem wird über mehrere automatisiert aufeinander folgende Schritte eine Migration in die Zielsprache und -architektur ausgeführt. Im Rahmen eines Customizing können individuelle Anpassungen vorgenommen werden: Beispielsweise für die Berücksichtigung von spezifischen Wünschen an das Look & Feel des Source Codes sowie der Integration in Ihre Anwendungsarchitektur, indem das Generierungsergebnis sich direkt in Ihre Laufzeitumgebung einfügt.

Die von uns vorgeschlagene Vorgehensweise enthält im Vorfeld eine Klärung des zu erwartenden Ergebnisses. Gerne sind wir bereit, Ihnen eine exemplarische Sprachmigration im Vorfeld aufzuzeigen.

Skriptmigration

Die Anforderungen an die Zielumgebung einer Skriptmigration sind unterschiedlich – entsprechend bieten wir mehrere Migrationsszenarien an:

  1. Migration der Skripte der Quellplattform (z.B. JCL) in die Shell-Sprache der Zielumgebung (auf Linux z.B. bash- oder Korn-Shell).
  2. Migration der Skripte der Quellplattform in (BPMN-)Prozesse einer Process Engine oder Job-Scheduling-Systems. Die Ablaufpfade der Skripte werden durch die Darstellung in beispielsweise BPMN sehr transparent.
  3. Migration der Skripte in Ablaufprogramme, z.B. in Java.

In der Phase des Quick Checks besprechen wir mit Ihnen die bestgeeignetste Lösungsoption.

Architekturmigration

In der Regel gehen Migrationsprojekte auch mit einer Änderung der Architektur einher. Wir können unsere Kunden durch zahlreiche Architekturmigrationstemplates unterstützen, hierzu zählen z.B.:

  • Migration eines Rich-Clients oder einer Terminal-Emulation auf einen Browser-Client
  • Migration der Businesslogik in eine 3-tier-Architektur
  • Migration von Transaktionssystemen in einen Application Server, der Transaktionsmanagement unterstützt

Datenmigration

Nahezu jede Software enthält eine Datenschicht. Oftmals gilt es diese innerhalb eines Migrationsprojektes ebenfalls auf eine andere Technologie anzuheben, sei es aufgrund von hohen Lizenzkosten, ungenügender Mitarbeiterressourcen, einer fehlenden Reporting-Funktion oder des Einsatzes einer gespiegelten Slave-Datenbank. Die Gründe können sehr vielfältig sein.

Wir bieten Ihnen eine automatisierte Umstellung Ihres Datenhaushaltes mit Hilfe von cpTech die nachvollziehbare, vorgehenssichere und kosteneffiziente Ergebnisse erzielt. Hierbei unterstützen wir auch Migrationen von Dateiformaten auf relationale Formate (z.B. VSAM oder hierarchische Datenbanken auf relationale Datenbanken, Zeichensatzkonvertierungen uvm.).

Plattformmigration

Neben der Migration einzelner Technologien kann auch lediglich der Wunsch vorhanden sein, die Anwendung auf einer anderen Plattform zu betreiben, beispielsweise um die Betriebskosten zu senken.

Sprechen Sie uns auf ein solches Vorhaben an und wir lassen unsere Experten ein mögliches Szenario mit den von Ihnen gestellten Prämissen an die Anwendung erarbeiten. Zu den von uns unterstützen Leistungen gehört auch die Migration von einer Host- auf eine Linux-Plattform.

4 Wege der IT-Modernisierung [Infografik]

Legacy-Systeme haben mittelfristig keine Zukunft, so viel steht fest. Aber wann lohnt sich was? Migration, Neuentwicklung, Standardsoftware oder Outsourcing: vier Wege der IT-Modernisierung – für Sie grafisch aufbereitet.

Zur Infografik im Digital Management Blog


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Merkmale der automatisierten IT-Migration

Kurze Frozen Zone

Kurze Frozen Zone

Während das Migrationsprojekt läuft, kann parallel die Weiterentwicklung stattfinden.

Integriertes Customizing

Integriertes Customizing

Der migrierte Ziel-Code eignet sich sehr gut für das Customizing gemäß Styleguide des Kunden.

Wartbarer Programmcode

Wartbarer Programmcode

Der migrierte Source Code ist vollständig wartbar. Einer kosteneffizienten Weiterentwicklung steht also nichts im Wege.

Ihre Benefits

Anwender und die Fachseite

Anwender und die Fachseite

  • Qualitätsgewinn durch höhere Perfomance (Prozessoptimierung) und State-of-the-Art-Technologien (GUI etc.)
  • Effizienzsteigerung (insbesondere in der Produktentwicklung) durch kürzere Time-to-Market
IT-Verantwortliche

IT-Verantwortliche

  • Kostenreduktion
  • Reduktion der Wartungsintensität
  • Konzentration auf Optimierungen
  • Flexibilität: Schnellere Umsetzung der fachlichen Anforderungen
  • Qualitätsgewinn durch höhere Prozesssicherheit
  • Zukunftsorientierte Technologie
Entscheider

Entscheider

  • Kostenreduktion (Wartung, Investition und Betrieb)
  • Effizienzsteigerung durch kürzere Time-to-Market
  • Flexibilität im Hinblick auf die IT-Strategie
  • Zukunftsorientierte Technologie

Warum PASS der richtige Partner für Ihre IT-Migration ist

Langjährige Expertise

Mehr als 15 Jahre praktische Erfahrung mit der Umsetzung automatisierter Migrationsprojekte von Altsystemen.

Kurze Projektlaufzeiten

Dank des Automationsgrades von bis zu 100 Prozent erfolgt der Migrationsvorgang buchstäblich auf Knopfdruck.

Hohe Vorgehenssicherheit

Ein Proof of Concept gibt frühzeitig Aufschluss über den Erfolg der IT-Migration.

Automatisierte Regressionstests

Unterstützung einer automatisierten Durchführung von Vergleichs-/Regressionstests.

Exemplarischer Ablauf eines Migrationsprojektes

Projektphasen der IT-Migration

Wir sind Spezialisten im Bereich der automatisierten IT-Migrationstechnologien. In zahlreichen Projekten  haben wir die Cross Platform Technology (cpTech) entwickelt. Sie ermöglicht den Umstieg von Legacy-Systemen auf neue, kosteneffiziente Plattformen. Durch die Kalibrierung unserer Migrationsroboter auf die projektspezifischen Anforderungen erreichen wir in der Regel Automationsquoten von bis zu 100 Prozent.

Die Projekte verlaufen häufig in zwei Phasen, mit einem vorgelagerten Quick Check, welcher die grundsätzliche Machbarkeit verifiziert. Der Zeitraum auch von umfangreichen Migrationsprojekten lag bislang stets innerhalb eines Jahres.

 


Vorab: Quick Check (optional)

Analyse Ihrer Ausgangssituation

In einem ersten Schritt findet eine Sichtung der vorhandenen Sourcen und Dokumentationen der Altanwendung statt. Source Typen, (Dritt-)Komponenten sowie Schnittstellen werden identifiziert und ein entsprechendes Migrationskonzept festgelegt. Auch die Durchführung einer Risikoanalyse und die Festlegung des Projektscopes gehören zum Quick Check.

Zielsetzung ist die Verifikation der grundsätzlichen Machbarkeit des Migrationsvorhabens.

 

Phase 1: Der evolutionäre Prototyp

Absicherung Ihrer Investition

Die Ziele:

  • Nachweis der Machbarkeit einer automatischen Migration durch evolutionären Prototypen
  • Gewinn eines hohen Maßes an Vorgehenssicherheit nach kurzer Zeit durch Wahl eines repräsentativen Use Cases
  • Detaillierte Bestimmung des Aufwands und der Timeline für das Hauptprojekt

Im Rahmen des Proof-of-Concept (Machbarkeitsstudie) wird eine prototypische Migration für einen repräsentativen Auszug der Altanwendungen durchgeführt. Bereits an dieser Stelle wenden wir alle Schritte des Migrationsprozesses auf den ausgewählten Use Case an. Dies beinhaltet auch die initiale Kalibrierung der Migrationsroboter auf die Projektanforderungen. Nicht erkenntniskritische Punkte können im evolutionären Prototypen ausgeklammert werden.

Die Ergebnisse:

  • Evolutionärer Prototyp
  • Finale Bestimmung der Zielarchitektur (Hardware, Betriebssystem, Programmiersprache und weitere)
  • Mappings auf Architektur-, Design- und Befehlsebene
  • Definition von Schnittstellen und Abhängigkeiten
  • Einschätzung des zu erwartenden Automatisierungsgrades

Phase 2: Das Migrationsprojekt

Die vier Schritte der automatisierten Migration

Die im Rahmen des evolutionären Prototyps präzisierten Migrationsroboter werden auf das gesamte Migrationsprojekt angewendet.
Mit der Zielsetzung eines Automationsgrades nahe 100 % findet eine kontinuierliche Kalibrierung der Migrationsroboter statt, bis das Ergebnis in der Zielsprache vollständig migriert vorliegt.

Die Schritte Kalibrierung und Test werden entsprechend iterierend angewendet.

Parallel wird die Zielarchitektur aufgebaut, in die sich der migrierte Code direkt einbettet.

Nach Abschluss der automatisierten Migration, inkl. der Bestätigung der Korrektheit dieser, wird das migrierte System in den Abnahmeprozess des Kunden übergeben und produktiv gesetzt.

 

100 % automatisierte Migration: Sie glauben es nicht?

Manchmal stoßen wir auf Skepsis, was die vollautomatisierte Migration angeht. Es gibt in der Tat Sonderfälle, die sich nicht ohne manuelle Eingriffe transformieren lassen, jedoch haben wir dafür eine Lösung, die auf einer intelligenten Adaption der Fertigungsstraße basiert.

In zahlreichen Projekten konnten wir unter Beweis stellen, dass die Automation der Migration ein technologisch und organisatorisch durchdachtes Konzept ist:

  • Die Migration Factory ist Ergebnis von mehr als 30 Jahren IT-Projekten
  • Der Automationsgrad ist unerreicht hoch
  • Die Konfiguration ist jeweils auf die Projektsituation angepasst
  • Die Automation ist Garant für Risikominimierung und damit für Sicherheit
  • Die Factory ist kostengünstiger, fehlerfrei und flexibel

Lassen Sie uns den Beweis antreten.

Übrigens: die Kosten eines vorherigen Proof-of-Concept zu ihrem IT-Modernisierungsprojekt rechnen wir bei Beauftragung der Migration auf die Projektkosten an.

Projektbeispiele unserer Kunden

Migration eines Legacy-Systems von COBOL nach Java

Automatisierungsgrad: 100 Prozent

Automatisierungsgrad: 100 Prozent

Ein zentrales Abrechnungssystem 100 Prozent automatisiert von COBOL nach Java migrieren: Dass das möglich ist, demonstriert PASS in einem Proof of Concept für ista.

 „Um die Zukunftsfähigkeit der Kernkomponente zu sichern, möchten wir die host-basierten Bestandteile der ABRE-Anwendung durch eine moderne Java- und Web-Architektur ersetzen. Nach einer Abwägung von Aufwand, Risiko und Kosten überzeugte uns PASS mit seiner Migration Factory und wir beauftragten einen Proof of Concept.“

Andre Schmidt (Projektmanager, ista International)

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Migration eines Legacy-Systems von PL/I nach Java

Projektlaufzeit: 5 Monate<br />Automatisierungsgrad: 100 Prozent

Projektlaufzeit: 5 Monate
Automatisierungsgrad: 100 Prozent

Durch den Einsatz der Migration Factory ist es der PASS Consulting Group gelungen, 100 Prozent wartbaren Java-Code unter Berücksichtigung des KfW-Architekturmodells automatisiert zu erzeugen. 

„Die KfW hat mit diesem Pilotprojekt Sicherheit und neue Freiheitsgrade hinsichtlich der IT-Strategie 2020 gewonnen. Wir wissen nun, dass eine 100 Prozent automatisierte Migration unter Verwendung der PASS Migration Factory durchführbar ist. Das Migrationsergebnis ist wartbar und für die Weiterentwicklung sehr gut nutzbar. Ebenso werden die Anforderungen an Code-Qualität und Performance vollumfänglich erfüllt.“

Volker Scheringer (Direktor, IT MIG – IT Strategie 2020 Migration bei der KfW Bankengruppe)

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Migration aller Anwendungen unter dem Transaktionsmonitor IMS/DC auf CICS

Projektlaufzeit: 9 Monate<br />Automatisierungsgrad: 100 Prozent

Projektlaufzeit: 9 Monate
Automatisierungsgrad: 100 Prozent

Die R+V Versicherung hat die Umstellung für die Sachgebiete "Rück" und "Leben" extern ausgeschrieben. Dadurch, dass fortan nur noch ein Transaktionsmonitor im Einsatz ist, sollte die Betriebskomplexität sinken. Außerdem sollten die Lizenzkosten durch den Umstieg deutlich reduziert werden.

Für das Migrationsprojekt wurden folgende Vorgaben definiert:

  • Alle Masken sollten unter CICS genau so aussehen wie unter IMS/DC.
  • Die Performance sollte keinerlei Einbußen erleiden.
  • Die Business-Logik der Programme sollte unverändert erhalten bleiben.
  • Die Umstellung musste unbedingt zu einem vorgegebenen Termin abgeschlossen sein.

PASS hat die Ausschreibung gewonnen und sowohl die Anforderungen als auch die Ziele der R+V übererfüllt.

Kombinierte Sprach- und Architekturmigration einer komplexen Settlement-Anwendung
(> 1 Mio. Lines of Code)

Projektlaufzeit: 9 Monate<br />Automatisierungsgrad: 98 Prozent

Projektlaufzeit: 9 Monate
Automatisierungsgrad: 98 Prozent

  • Architekturmigration von BS2000/Terminal-Emulation nach Linux/Web-Anwendung
  • Sprachmigration von COBOL85/JCL nach Microfocus COBOL / Shell-Script
  • Datenmigration der Anwendungsdaten (ISAM-Dateien)
  • Zahlreiche Optimierungen (SSL-Verschlüsselung, Verbesserung des Antwortverhaltens, Erhöhung der Robustheit durch generative Ergänzungen von Validierungen) 

Durch diese Migration konnten Betriebs- und Wartungskosten von mehr als eine Million Euro pro Jahr eingespart werden. Weiterhin wurden folgende Ziele erreicht:

  • Bessere Performance
  • Entwicklungstechnologie überarbeitet: Eclipse, kontextsensitiver Editor, grafische Dokumentation, Impactanalysen
  • Testautomat
  • Einheitliche Produktionsplattform
  • Verbesserte Dokumentation

* Einige unserer Kunden möchten ihre Projekte aus strategischen Gründen nicht publizieren. Bei weiterführenden Fragen stellen wir gerne den Kontakt für Sie her.

FAQ

Häufige Fragen unserer Kunden